Senographe Pristina*: Die neue Generation der Mammographie

LEIPZIG, 4. Mai 2016: Auf dem 97. Deutschen Röntgenkongress in Leipzig präsentiert GE Healthcare seine neueste Mammographie-Lösung Senographe Pristina. Das Unternehmen nutzte die Erfahrung aus 50 Jahren in der Entwicklung und Produktion von Technologien für die Brustkrebsdiagnostik bei der Konzeption dieses neuen Systems und legte den Fokus insbesondere auf eine hervorragende Bildqualität, klinische Leistungsfähigkeit, einen herausragenden Patientenkomfort sowie hohe Ergonomie für die Anwender.

Senographe Pristina verfügt über einen 24 x 29 cm großen Detektor, der dosissensitiv, rauscharm und langlebig ist. Die Parameter für die Bildqualität werden automatisch durch die  Vollautomatik AOP (Automatische Optimierung aller Parameter) bei niedrigst möglicher Patientinnendosis entsprechend der Absorption eingestellt. Zusammen mit der patentierten Bimetallanodenröhre (Molybdän/Rhodium) können mit dem System kontrast- und detailreiche Bilder bei geringer Strahlenbelastung erzeugt werden. Eine automatische Anpassung von Helligkeit und Kontrast ist durch die Funktion eContrast gegeben, mit der Ärzte bei der Befundung den für sie optimalen Bildeindruck personalisieren können. Mit der Option Senographe Pristina 3D ist die neueste Generation der Tomosynthese verfügbar. Dank der innovativen Technologie  ist die Strahlendosis vergleichbar gering wie bei einer 2D-Aufnahme (IsoDose). Die Option SenoBright HD, ein Dual-Energy-Verfahren mit patentierter Spezialfiltertechnik, erlaubt die Darstellung pathologischer Kontrastmittelanreicherungen. Mit SenoBright HD kann eine hohe Sensitivität und Spezifität bei suspekten Läsionen erzielt werden.

Herausragender Patientenkomfort

Patientinnen stufen eine Mammographie-Untersuchung häufig als unangenehme Erfahrung ein. Die Qualität der Untersuchungsergebnisse hängt insbesondere bei einer Mammographie davon ab, wie entspannt eine Patientin während der Untersuchung ist. Je entspannter und weniger gestresst die Patientin ist, desto leichter fällt die Positionierung und es können qualitativ hochwertige Bilder entstehen. Aus diesem Grund steht für GE Healthcare der Patientenkomfort in der Mammographie klar im Fokus. Der große Gesichtschutz ist so konzipiert, dass sich die Patientin an ihn lehnen kann, während sich die Röhre bei der Tomosynthese bewegt.

Der Senographe Pristina verfügt über einen sehr schmalen und extradünnen Detektor mit abgerundeten Kanten für komfortable und optimale Positionierung. Zudem besteht die Möglichkeit, die Patientin in den Untersuchungsablauf mit einzubinden und mit einem kabellosen „Self Compression Device“ zusätzlich die eigene Brust zu komprimieren, was zu geringer Dosis, besserer Bildqualität und höherer Patientenzufriedenheit beitragen kann.

Hohe Ergonomie für Anwender

Bedien- und Patientenkomfort stehen in enger Abhängigkeit zueinander: Die Einstelltechnik in der Mammographie beeinflusst das Untersuchungsergebnis maßgeblich, daher muss die MTRA intensiv mit der Patientin zusammenarbeiten. Ermöglicht wird dies unter anderem durch einen extraweiten Raum zwischen Detektor und Systemcover, der einen freien Zugang zur Patientin gewährt. Darüber hinaus erleichtert das Einstellen der Röhre in eine Parkposition bei der MLO-Aufnahme die Patientenpositionierung für die MTRA. Die neu aufgesetzte Benutzeroberfläche sorgt für eine verbesserte Bedienfreundlichkeit bei der Befundung durch Radiologen.

Die Befundung der Tomosynthese bedeutet für den Radiologen aufgrund der Fülle an Bilddaten und Informationen einen Mehraufwand. Durch intelligente Funktionen bei der SenoIris sorgt GE Healthcare für einen einfachen und schnellen Zugriff auf die diagnostisch relevanten Bereiche. Mit den erweiterten V-Preview-Tools wie Navigation, Bookmarks und Inspektor stehen wichtige Funktionen zur Verfügung, die die Befundung deutlich erleichtern. Die Option Enhanced V-Preview integriert den 3D CAD-Algorithmus der Firma iCAD in das synthetische 2D-Bild und stellt entsprechend identifizierte Regionen verstärkt dar.

„GE Healthcare hat die Vision, die Tomosynthese mittelfristig auch im Screening einsetzbar zu machen. Daher liegt der Fokus unserer Entwicklungen auf Dosiseinsparungen. 3D muss eine vergleichbar geringe Dosis wie 2D-Aufnahmen haben sowie Workflow-Funktionen, die dafür sorgen, dass die Befundungszeit trotz einem deutlichen Zuwachs an Informationen in einem vertretbaren Rahmen bleibt“, so Volker Wetekam, Vorsitzender der Geschäftsführung von GE Healthcare in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

 

* CE Konformitätsbewertungsverfahren läuft derzeit. Kann nicht in Verkehr gebracht oder in Betrieb genommen werden, bevor das Konformitätszertifikat (CE-Kennzeichnung) ausgestellt wurde.

ÜBER GE HEALTHCARE

GE Healthcare bietet innovative Medizintechnik und Dienstleistungen für einen besseren Zugang zu hochwertigen und bezahlbaren Gesundheitsleistungen. GE hilft Gesundheitsdienstleistern, Patienten noch besser zu versorgen – mit medizinischer Bildgebung, Informationstechnologien, Patientenmonitoring, medizinischer Diagnostik, Arzneimittelforschung und biopharmazeutischen Fertigungstechnologien. Auch in Deutschland ist GE Healthcare einer der führenden Anbieter von Produkten und Services für Medizintechnik. Das Unternehmen betreibt neben Vertriebsstandorten auch Produktionsstätten und Forschungslabors in den Bereichen Life Sciences und Medical Diagnostics. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit GEs europäischem Forschungszentrum, GE Global Research Europe, in Garching bei München, wo Medizintechnik zu den Forschungsschwerpunkten gehört. Zudem haben mehrere Kliniken mit GE Healthcare erfolgreich Technologiepartnerschaften umgesetzt.

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