RheinEnergie und GE weihen Gas-und-Dampfturbinen-Heizkraftwerk Niehl 3 ein

  • 450-MW-Anlage kann eine Million Haushalte mit Strom und 50.000 Haushalte mit Fernwärme versorgen
  • Durch Kraft-Wärme-Kopplung wird die Abwärme nach der Dampfturbine zur Effizienzsteigerung genutzt
  • Große Betriebsflexibilität der Anlage unterstützt die Energiewende
  • Modulares Anlagendesign AdvantEDGE von GE ermöglicht termingerechte Projektabwicklung, Qualität und reduziertes Risiko
     

Köln, 1. September 2016 – Die RheinEnergie AG als Kunde und GE (NYSE: GE) als Generalunternehmer haben den Neubau des Gas-und-Dampfturbinen-Heizkraftwerks Köln-Niehl heute offiziell eingeweiht. Das Kraftwerk erzeugt 450 MW elektrische Energie und stellt rund 265 MW Fernwärmeleistung in Kraft-Wärme-Kopplung bereit. Damit lassen sich rund eine Million Haushalte mit Strom und etwa 50.000 Haushalte mit Fernwärme versorgen.

GE brachte in dem Neubauprojekt das AdvantEDGE-Power-Island-Design ein. Es beinhaltet vorgefertigte und kommissionierte Anlagenmodule, um das schlüsselfertige Projekt termingerecht mit hoher Qualität und reduziertem Risiko abzuschließen.

„Die Lage der Baustelle zwischen bestehenden Gebäuden, Behältern und einem Kühlturm und in direkter Nachbarschaft zu einem laufenden Kraftwerk sowie die begrenzte Lagerfläche stellten enorme Herausforderungen für das Projektteam dar. Unser modulares Konzept ermöglichte die termingerechte Inbetriebnahme unter Einhaltung eines hohen Qualitätsstandards“, sagte Alf-Henryk Wulf, Vorstandsvorsitzender der GE Power AG. „Ich freue mich außerordentlich, diese hochmoderne Anlage dank der ausgezeichneten Zusammenarbeit mit der RheinEnergie gemäß Zeitplan zu übergeben. Die neue Anlage leistet einen weiteren wichtigen Beitrag zur Energiewende in Deutschland.“

Die RheinEnergie beauftragte GE Ende 2012 mit dem Kraftwerksneubau1. Eine der ersten Maßnahmen in der Genehmigungsphase war die Erstellung eines digitalen Modells der Anlage. Auf diese Weise konnten die Ingenieure die Reihenfolge der Konstruktion und den zeitlichen Bedarf der Kraftwerksmodule definieren, so dass diese nahtlos in die Anlage eingefügt werden konnten.

Durch die Nutzung der Abhitze der Gasturbinen kann die Effizienz von Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen auf über 80 % gesteigert werden. Somit gehören sie zu den energieeffizientesten Anlagen der Stromerzeugung, zumal kein zusätzlicher Brennstoff benötigt wird.

„Die hoch flexible, hoch mit anderen Erzeugungsarten kombinationsfähige Anlage sichert mit ihrem Strom die Volatilität von Wind- und Sonnenenergie ab“, so Dr. Dieter Steinkamp, Vorsitzender des Vorstands der RheinEnergie, bei der offiziellen Inbetriebnahme in Köln. „Mit ihrer vor Ort emissionsfreien und dazu klimaschonenden Fernwärme ermöglicht sie uns, weitere Kölner Quartiere mit dieser komfortablen Energie zu erschließen und mehr als 500.000 Tonnen Kohlendioxid dauerhaft einzusparen.“

(1) Die Energiesparten von Alstom wurden im November 2015 von GE gekauft.

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