GE Power stellt Arbeitnehmervertretern seine Vorschläge zur Bewältigung der Herausforderungen auf dem europäischen Energiemarkt vor

  • Durch Neuausrichtung der Geschäftsaktivitäten, Integration von Geschäftsbereichen und Vereinfachung der Organisation soll Wettbewerbsfähigkeit von GE Power gesteigert werden
  • Vorschläge betreffen in Deutschland rund 1.600 Arbeitsplätze in erster Linie an den Standorten Mannheim, Stuttgart, Berlin, Mönchengladbach und Kassel
  • Für GE bleibt Deutschland ein wichtiger Markt und Standort. Aktuell investiert das Unternehmen 115 Millionen Euro in den Geschäftsbereich metallischer 3D-Druck (GE Additive)
 
Frankfurt, 7. Dezember 2017 – GE (NYSE: GE) hat den Arbeitnehmervertretern heute seine Restrukturierungsvorschläge zur Bewältigung der großen Herausforderungen auf dem Energiemarkt vorgestellt. Durch eine Neuausrichtung der Geschäftsaktivitäten, eine Integration von Geschäftsbereichen und eine Vereinfachung der Organisation will GE Power seine Wettbewerbsfähigkeit verbessern und die Voraussetzungen für langfristigen geschäftlichen Erfolg schaffen.
 
Die Geschäftsbereiche von GE Power bewegen sich gegenwärtig in einem sehr schwierigen Marktumfeld. Wesentliche Faktoren sind der Rückgang der Energieproduktion in Kohle- und Gaskraftwerken, der wachsende Anteil erneuerbarer Energien bei insgesamt steigender Energieeffizienz und ein enormer Preisdruck, unter anderem durch Wettbewerber aus Asien. In Deutschland steht der Markt für konventionelle Kraftwerke unter besonders massivem Druck. Hier konnte in den vergangenen Jahren kaum ein größeres Projekt umgesetzt werden.
 
Auch das Geschäft von GE Grid Solutions, ein Anbieter von Produkten und Systemlösungen für sichere und effiziente Stromversorgung, ist weltweit zahlreichen Herausforderungen ausgesetzt. Überkapazitäten in der Produktion und ein intensiver Wettbewerb haben zu einer erheblichen Preiserosion über das gesamte Produkt- und Service-Angebot hinweg geführt.
 
Nachfrage nach neuen Kraftwerken ist drastisch gesunken
 
Diese schwierigen Marktbedingungen haben die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit von GE Power stark beeinflusst. In allen OECD-Ländern ist die Nachfrage nach neuen Kraftwerken drastisch gesunken. Traditionelle Versorgungskunden haben ihre Investitionen aufgrund der sich verschlechternden Marktbedingungen und der Ungewissheit über die künftige Klimapolitik reduziert.
 
Entscheidungen erst nach Beratungen mit Arbeitnehmervertretern 
 
In Deutschland sind von den Restrukturierungsvorschlägen in erster Linie die Standorte Mannheim, Stuttgart, Berlin, Mönchengladbach und Kassel betroffen. Die Vorschläge beinhalten die Schließung der Fertigung von GE Power Conversion in Berlin und von GE Grid Solutions in Mönchengladbach. Insgesamt betreffen die Vorschläge rund 1.600 Arbeitsplätze in Deutschland.
 
GE hat die Mitarbeiter heute über die Vorschläge informiert und wird diese nun in vollem Einklang mit dem deutschen Recht mit den Arbeitnehmervertretern beraten. Das Unternehmen ist sich der sehr schwierigen Situation für die Mitarbeiter bewusst und hat den betroffenen Mitarbeitern während des gesamten Prozesses Hilfe und Unterstützung zugesagt.
 
„Die vorgeschlagenen Veränderungen werden sich bedauerlicherweise auch auf Arbeitsplätze auswirken. Wir sind bestrebt, dies so sozialverträglich wie möglich zu gestalten. Das ist auch mir persönlich wichtig“, sagt Alf Henryk Wulf, CEO der GE Power AG in Deutschland. „Wir machen solche Vorschläge nicht leichtfertig. Deshalb bekennen wir uns zu Transparenz und Fairness beim vorgeschlagenen Prozess der Restrukturierung. Wir werden unsere Vorschläge mit den Arbeitnehmervertretern selbstverständlich beraten, bevor Entscheidungen getroffen werden.“
 
Deutschland bleibt ein wichtiger Markt und Standort für GE. Das Unternehmen investiert gegenwärtig 115 Millionen Euro in Deutschland. Der Geschäftsbereich des metallischen 3D-Drucks, GE Additive, errichtet einen neuen Standort für das Tochterunternehmen Concept Laser in Lichtenfels sowie ein Customer Experience Center in München. Durch diese Investitionen wird Deutschland als ein Global Center for Additive Manufacturing innerhalb des GE-Konzerns etabliert.
 
 
Über GE 
GE ist das führende digitale Industrieunternehmen. GE verändert die Industrie durch softwarebasierte Technologien und Lösungen, die vernetzt, reaktionsschnell und vorausschauend sind. Der Wissensschatz von GE ist global und lebt vom ständigen Austausch durch den „GE Store“, in dem alle Geschäftsbereiche ihre Technologien, Strukturen und ihr Wissen weitergeben und auf dieselben Ressourcen zugreifen können. Jede Erfindung treibt Innovationen und Anwendungsmöglichkeiten in unseren Industriezweigen voran. GE spricht die Sprache der Industrie: Mit seinen Mitarbeitern, Services, Technologien und Ressourcen liefert GE bessere Ergebnisse für seine Kunden.
Weitere Informationen finden Sie auf www.ge.com/de.
 
Pressekontakt 
Bernd Eitel
Tel.: 069 4509 09274
 

Tags