GE erweitert Windportfolio durch Alstom-Akquisition um 50 Prozent

  • Durch die Akquisition des Renewable Energy Geschäftsbereichs von Alstom wächst GEs globales Windgeschäft auf mehr als 30.000 installierte Windenergieanlagen weltweit und baut seine Präsenz in Europa um 50 Prozent aus
  • Das Unternehmen erweitert sein Wind-Portfolio um den Bereich Offshore und die Haliade*-Technologie
  • Von der Transaktion profitieren Kunden durch den Ausbau von GEs Wind-Serviceportfolio sowie durch neue Ressourcen in den Bereichen Digitalisierung und Analyse über die gesamte Windenergieanlagen-Flotte hinweg

Paris, 20. November 2015 – GE (NYSE: GE) stellt auf der diesjährigen Versammlung der European Wind Energy Association (EWEA) in Paris den neu formierten Unternehmensbereich Renewable Energy vor. Infolge der jüngsten Akquisition von Alstom Power und Alstom Grid erweitert sich das Windenergieportfolio von GE beträchtlich.

„Die Zusammenführung der Unternehmen läutet aufregende Zeiten für die Windenergieindustrie ein“, so Jérôme Pécresse, President und CEO von GE Renewable Energy. „Mit der Schaffung des neuen, erweiterten Unternehmensbereichs gehört GE nun zu den weltweit größten Playern im Bereich erneuerbare Energien. Unser Ziel ist es, der Windindustrie weiter zum Durchbruch zu verhelfen, indem wir aus der kombinierten Expertise zweier innovativer Unternehmen schöpfen.“

Durch den neuen Unternehmensbereich erweitert sich die Präsenz von GE im Windsektor auf 30.000 Windenergieanlagen weltweit. Vor allem in den Regionen Europa und Lateinamerika ist das Unternehmen nun wesentlich stärker vertreten als zuvor. Allein in Europa wächst die installierte Basis von GE durch die Transaktion um rund 50 Prozent.

„In den vergangenen Jahren haben wir uns darauf konzentriert, unser Windgeschäft globaler aufzustellen“, so Anne McEntee, President und CEO des Onshore-Windbereichs von GE. „Durch die Akquisition von Alstom können wir uns nun noch lokaler in wichtigen Wachstumsregionen positionieren, vom Erfahrungsschatz der neuen Kollegen profitieren und unsere Servicekapazitäten für die zusammengeführte Windenergieanlagen-Flotte und einen größeren Kundenstamm erweitern.“

Maßgeblich wird das Portfolio von GE Renewable Energy durch den Bereich Offshore-Windenergie erweitert. Das Offshore-Geschäft mit der neuen Haliade-Turbinentechnologie verfügt über einen signifikanten Auftragsbestand, unter anderem mit EDF in Frankreich und dem Merkur Offshore Projekt in Deutschland. Die Haliade-Technologie wird auch im Block Island Projekt eingesetzt – dem ersten Offshore-Windpark der Vereinigten Staaten. Der Windpark wird derzeit errichtet, das Projekt soll kommendes Jahr in Betrieb genommen werden.

„Der Offshore-Windbereich ist eine anspruchsvolle Branche, aber wir glauben, dass in dem Markt viel Potenzial steckt“, so Anders Soe-Jensen, President und CEO des Offshore-Windbereichs von GE. „Unser Ziel ist es, die Zusammenarbeit mit unseren Kunden zu intensivieren, um unsere Technologie noch besser am Markt auszurichten, während wir das Offshore-Geschäft gleichzeitig skalieren und ausbauen.“

Kunden können durch die Akquisition zudem Vorteile aus Synergieeffekten im Servicebereich ziehen. GE Renewable Energy wird seine Servicekapazitäten für die Windenergieanlagen-Flotte beider Unternehmen erweitern und setzt dabei auf modernste digitale und analytische Verfahren, mit deren Hilfe Kunden Leistung und Energieertrag ihrer Anlagen erhöhen können. Im Mai dieses Jahres hat GE die Technologie der Digital Wind Farm vorgestellt, die eine digitale Infrastruktur für die Windindustrie bereitstellt. Die Digital Wind Farm nutzt die Analysetools des „GE Store“ und wird mit Predix betrieben, GEs zuverlässiger Softwareplattform für das Industrial Internet.

*Markenzeichen der General Electric Company

 

Über GE

GE ist das führende digitale Industrieunternehmen. GE verändert die Industrie durch softwarebasierte Technologien und Lösungen, die vernetzt, reaktionsschnell und vorausschauend sind. Der Wissensschatz von GE ist global und lebt vom ständigen Austausch durch den „GE Store“, in dem alle Geschäftsbereiche ihre Technologien, Strukturen und ihr Wissen weitergeben und auf dieselben Ressourcen zugreifen können. Jede Erfindung treibt Innovationen und Anwendungsmöglichkeiten in unseren Industriezweigen voran. GE spricht die Sprache der Industrie: Mit seinen Mitarbeitern, Services, Technologien und Ressourcen liefert GE bessere Ergebnisse für seine Kunden. Weitere Informationen finden Sie auf www.ge.com/de.

In Deutschland ist GE an mehr als 50 Standorten mit über 11.000 Mitarbeitern vertreten. Schwerpunkte sind grüne Technologien, Medizintechnik, Forschung und Entwicklung sowie Finanzdienstleistungen. GE gehört zu Deutschlands attraktivsten Arbeitgebern. Das Unternehmen ist „Top Arbeitgeber Ingenieure 2014“ und hat laut der Jury des Deutschen Nachhaltigkeitspreises mit ecomagination eine der drei nachhaltigsten Zukunftsstrategien in Deutschland.

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